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Weg

Wo ein Wille ist, findet sich auch ein Weg.

Diese Redewendung ist weder deutsch noch sehr alt, sondern erscheint zuerst im Englischen 1822 als »Where there is a will, there is a way« 1) und zeigt die Bedeutungsvielfalt des Wortes an, angelehnt an den Duden als:

  • sichtbarer Weg durch ein Gelände oder eine Landschaft, befestigt oder nicht, mehr oder weniger deutlich verlaufend, kann sich verzweigen in ein Wegbündel, oft ohne eindeutigen Anfang oder Ende, daher Orientierung erfordernd;
  • Richtung auf ein bestimmtes Ziel hin;
  • Länge einer Strecke zu einem bestimmten Ziel hin;
  • Art und Weise eine Lösung für ein Problem zu finden;
  • jede Art von Gang oder Fahrt
  • Aufbruch zu einem unbestimmten Ziel: sich auf den Weg machen
  • als Adverb: fort von etwas: ich bin dann mal weg
  • als Verb: sich bewegen

Das Sich-Fortbewegen des Menschen folgt oft Spuren und hinterlässt solche immer. Diesen Spuren folgen wieder andere und wenn die Idee dieser Spur überzeugt, wird sie zum Weg Vieler:
“Perhaps no other word in any language, living or dead, has, despite geographical and cultural circumstances, such a multifarious meaning in the sense ‘connection from one place to another’ as the word “way” or “road” does.” (Dockalová 2011)

Alle diese Begriffe haben eine spezifische, konkrete Bedeutung. Gemeinsam ist ihnen eine abstrakte `begehbare Verbindung zwischen zwei Räumen/Orten´. Wer immer wieder demselben Weg geht, folgt einer Routine zwischen zwei Orten. Wer jedoch neue Wege geht, weiß nicht, wo er ankommen wird. Solche Wege verbinden Räume: den vertrauten Raum mit dem fremden, den bekannten mt dem unbekannten, das Alte mit dem Neuen, hüben und drüben, drinnen und draußen 2), diesseits und jenseits 3) und benutzen Übergänge (Furten, Brücken, Kreuzwege, Pässe). Weil es dafür keinen Oberbegriff gibt, wird hier `Weg´ als Oberbegriff verwendet.

  • Odon, Vallet
    Le routard et la routine
    Les cahiers de médiologie, 1996.2 p. 33-35. Online
  • Wege, Sophia
    The way we think. Raumkohärenzbildung am Beispiel des Weg-Schemas.
    Eine kognitionslinguistische Perspektive
    .
    In: Die biologisch-kognitiven Grundlagen narrativer Motivierung. Leiden 2016: Brill | mentis. Online
  • Ziessow, Karl-Heinz (Hg.)
    Auf Achse. Mobilität im ländlichen Raum.
    Katalog zur Ausstellung im Museumsdorf Cloppenburg. Materialien und Studien zur Alltagsgeschichte und Volkskultur Niedersachsens, Heft 29, 176 S., Niedersächsisches Freilichtmuseum Cloppenburg 1998. Darin u.a.:
    • Ziessow, Karl-Heinz (Hg.)
      Durch eine der plattesten und meilenlange Ebene fortgeschleppt.
      Raumerfahrungen auf ländlichen Wegen vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert.
      in: Ders. (Hg.), Auf Achse, S. 37-86.

Räume verbinden

Spur, Fährte & Pfad

Selbst im bush und in der von Menschen unberührten Wildnis hinterlassen Tiere Spuren, die bei wiederholter Nutzung, also regelmäßigen Wildwechsel („Hasenweg“), zum Trampelpfad werden. Pfade entstehen, weil auch das Wild die Anstrengung meidet immer neue Pfade durch den Busch zu bahnen. Die afrikanischen Elefantenpfade (niederländisch Olifantspaadje) sind mindestens zwei Meter breit und ersparen den durch die Wildnis Reisenden manche Mühe. Spuren (Zeichen) und Pfade (Objekt und Zeichen) existieren ohne den Menschen.

Die Spur wird zur Fährte, wenn die Zeichen eine Bedeutung erhalten, etwa: Hier ist ein Reh von dort gekommen und nach dort gegangen. Der Fährte folgend, zeigt diese nun den Weg an, weil ihr ein Wert zugemessen wurde, etwa das Reh zu erbeuten. Die Fährte ist menschengedacht weil interessegeleitet, doch folgen alle Predatoren Fährten.

Auch der Pfad eines Wildwechsels kann zum Weg werden, wenn ihm ein Wert zugemessen wird, etwa weil der Pfad (als Zeichen) zur Wasserstelle führt oder weil der Pfad (als Objekt) bequemer ist als sich einen neuen Weg durchs Unterholz zu bahnen.

deutsch english français nederlands latina
Spur trace trace spoor vestigium
Fährte track piste
Pfad pathway sentier pad iter
Landschaft landscape paysage landscap regio(nis)
Busch bush bois bos
Wildnis wilderness région sauvage wildernis desertum

Bahn & Route

Wo noch niemand gegangen ist, bricht sich der Mensch Bahn im Gelände, durch den Busch oder spurt durch den Tiefschnee, einen allerersten Pfad hinterlassend. Damit ist den Nachkommenden gleich mehrfach gedient:

  • der Boden ist gebahnt, der Platz wird gegen die Widerstände des Geländes gewaltsam geräumt und damit wird die Fortbewegung erleichtert (Autobahn, Eisenbahn);
  • die Richtung ist vorgegeben und
  • damit wird auch die Wegfindung und Orientierung erleichtert.

Das englische `road´ und die französische `route´ entstanden bedeutungsgleich aus vulgärlateinischem (via) rupta ‘durch den Wald geschlagener Weg’ zur lateinischen Grundform rumpere ‘(zer)brechen, zerreißen, zersprengen´. Ob mit der Machete durch den Dschungel oder Felsen sprengen für Eisenbahntrassen - die Idee ist seit Urzeiten dieselbe und gute Ideen werden noch heute `bahnbrechend´ genannt.

Erstmals großtechnisch, großräumig und imperial umgesetzt wurde diese Vorstellung 312 v. Chr. beim Bau der schnurgeraden Straße von Rom nach Capua, die nach dem Auftraggeber Appius Claudius Caecus seit nunmehr fast 2.500 Jahren Via Appia heißt. Was im Weg war, wurde gebrochen und geräumt, auch im politischen Sinne (Doßman 2005):

  • die Via Appia führte mit ihrer Verlängerung, der Via Egeria bis Byzanz in den damals griechischen Osten;
  • die Via Valeria lief Richtung Afrika;
  • die Via Aurelia erreichte Spanien;
  • die Via Francigena (frühere Via Cassia) führte bis Edinburgh.

Steg & Brücke, Fähre & Deich

Die Methode, sich einen Weg mit Gewalt zu bahnen, stößt an ihre Grenzen, wenn die Fortbewegung durch Morast, Wasser oder einen Abgrund verhindert wird, wenn die Furt durch Hochwasser unpassierbar wird. Dann werden technisch konstruktive Lösungen erforderlich: ein umgestürzter Baum über das Hindernis, ein Steg, ein Knüppeldamm, ein Bohlenweg, ein Deich, eine (Hänge-)Brücke, ein Floß/Ponton mit Zugseil (Seilfähre), oder eine Fähre mit Fährmann.

deutsch english français nederlands latina
Furt ford gué voord vadum
Steg footbridge passerelle ponticulus
Brücke bridge pont brug pons
Fähre ferry bac veerboot ponto

Steig & Weg

Dort, wo solche Pfade ein Ziel haben - Wasserstelle, Schutzort, Furt oder Pass - das auch der Mensch sucht, werden sie zum gangbaren Steig, der sich durch Bequemlichkeit und Ziel auszeichnet, also die Wegfindung erleichtert. Der Weg (lat. via) ist dem Pfad (lat. semita, sanskrit patha) und dem Steig (ahd. stiga) immer übergeordnet 4). Das althochdeutsche »floug er sunnun pad, sterrono straza, wega wolkono« 5) bezeichnet die drei Kategorien als »der Sonne Pfad, der Sternen Straße, der Wolken Wege« 6) und charakterisiert damit den Pfad als vorbestimmte enge Bahn, die Straße als breites Band, die Wege als unberechenbar, daher wird unterwegs auch Wegzehrung benötigt, Pfadzehrung und Steigzehrung gibt es nicht.

Altwege

Die ältesten Wege (lat. publica et antiqua via) entstanden durch regelmäßige Nutzung (Reisende, Fahrende Händler, Träger und Lasttiere) und wurden geformt durch Klima, Landschaft und deren Form (Topographie). Solch unbefestigte Wege umgingen unwegsames Gelände wie Niederungen oder Dickicht und suchten Übergänge wie Furten, Pässe oder Kämme. Daher finden sie sich oft auf Wasserscheiden (Rennsteig), am Hang oder in der Ebene auf Hügeln und Dämmen (»Hochweg«). Gemeinsam ist ihnen, dass sie durch Zwischenräume (Wildnis) führten, dabei sichere Quell- und Zielräume verbindend.

  • Hellwege mhd. helwec (Höllweg, Holderweg), bezeichneten einen Fernweg (Landstraße), der für Reiter mit quergelegter Lanze begehbar war (890 helvius sive strata publica). `Hel´ wird gedeutet als Name der Totengöttin 7), weil es in vorchristlicher Zeit oft üblich war, Gräber entlang der Straßen anzulegen, siehe auch `Toter Mann´. Alternativ kann `hel´ als `geneigt´ gedeutet werden, von ahd. haldjan, mhd. helden > `Halde´ (s. Udolph) und wäre dann ein erhöhter Weg am Hang, auf der Wasserscheide, auf einem Damm, ansteigend usw., der in der Ebene als `Hoher Weg´ wahrgenommen wird (via hohstrazze).
    • Meineke, E., Schilp, T.
      Hellweg.
      In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Bd. 14 Berlin 1999, S. 313–317.
    • Jürgen Udolph
      Die Ortsnamen Hall, Halle, Hallein, Hallstatt und das Salz.
      Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2014
    • John W. Bernhardt
      Itinerant Kingship and Royal Monasteries in Early Medieval Germany c.936-1075.
      Cambridge ; New York : Cambridge University Press, 1993/2002.
  • Rennsteige (auch: Rennpfad, Rennstieg, Rennweg), deren es mehr als 220 überall im deutschsprachigen Raum geben soll, sind meist schmale Pfade oder Steige durch Waldgebiete, oft auf Wasserscheiden, also Bergrücken, und damit auf typischen Gemarkungsgrenzen, also gleichzeitig Übergang und Randzone (vasta solitudo `in wüster Einsamkeit → Wildnis), die heute eher romantisch erscheinen 8). Gedeutet werden sie als Botenwege, Wachwege, Grenzwege, dazu passen renne-boum `schlagbaum´ und renne-bühel `rennhügel´, auch rennel-stap `rëdestap´ als Botenstab und renne-spieʒ als Botenspieß, `hasta tabellarii´, 9), beides vielfach bezeugt (→ Bote) 10). Die gemeinsame sprachliche Wurzel ist rennin > rennen, rinnen 11).
    • Engelhardt, Ottmar
      Der „Wilde Jäger“ auf dem Rennweg. Grenzsteine und Grenzwege auf der Ostalb.
      In: Schwäbische Heimat Bd. 50 (1999) 189-191
    • Grosse, W.
      Gibt es im Harz Rennstiege?
      in: Das Mareile, Bote des Rennsteigvereins (Zeitz) R 15, 1.1 (1929) 8-11; 2: 18-20.
    • Hertel, Ludwig
      Der Name des Rennsteigs.
      Zeitschrift des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde / N.F. 8 (1893) 420-445
    • Hertel, Ludwig, J. Bührung
      Die Landwehren und der Rennsteig und Landwehren im Rennsteiggebiet.
      (=Nachdr. der Ausg. 1896/1900) Arnstadt 2010: Thüringer Chronik-Verl. S.58-82, 122-128 Ill., Karten
    • Hertel, Ludwig Die Rennstiege und Rennwege des deutschen Sprachgebietes.
      41 S. Beilage zum Osterprogramm des Georgianums, Hildburghausen 1899: Gadow. [Reprint Bad Langensalza : Rockstuhl, 2014 92 S., Ill.]
      Enthält 143 Rennwege im deutschsprachigen Raum. Deutung als Pfad für Eilboten, Kuriere, Patrouillen.
    • Kalthammer, W.
      Der Rennstieg.
      in: Allgemeiner Harz-Bergkalender für 1990, Clausthal-Zellerfeld 1989, S. 121-123.
    • Kelkel, Franz
      Flurnamen als Wegweiser zur Lokalgeschichte: ein „Rennpfad“ und andere alte Wege.
      In: Zwischen Venn und Schneifel 32 (1996) 72-73, 88-91
    • Köllner, Lotar
      Rennsteige, Rennstiege, Rennwege
      In: Heimatblätter zur Geschichte, Kultur und Natur (Marburg) 44 (1994) 7-9
    • Linckenheld, Emile
      Les „Rennwege“ dans les Basses-Vosges.
      In: Annuaire de la Société historique, literaire et scientifique du Club Vosgien 2 (1934) 1-9, 24-31
    • Rübel, Karl
      Rennstiege.
      8 S. Gotha: Perthes. Geschichtsblätter, 7.5 (1906)
    • Schoof, Wilhelm
      Der Name 'Rennstieg'.
      In: Zeitschrift für deutsche Wortforschung 19 (1963) 171-174
  • Saumpfade im Gebirge ermöglichten den Transport von Lasten »Saum« 12) mit Lasttieren, schweiz. Nossweg, Noss `Maultier´ (Schweiz. Idiotikon Bd XV 842)), nicht aber mit Fuhrwerken, bestanden daher bereits vor den befestigten Alpenübergängen aus römischer Zeit; sie sind »Höhenwege« im Unterschied zu »Hochwegen«.
    • Baumgartner, Roland, Lucia Degonda
      Saumpfade. Wegbau und Säumerwesen in den Schweizer Alpen.
      Eine Publikation im Rahmen des Projektes „Wege zur Schweiz“. Inventar Hist. Verkehrswege der Schweiz (IVS), 61, [18] S. Basel 1994 Ed. Schweiz im Wiese-Verl.
      = Mulattiere: costruzione delle strade e traffico dei mulattieri Ufficio nazionale svizzero del turismo
      = Mule-paths: path construction and mule transport in the Swiss Alps
    • Robert Louis Stevenson (1850-1894)
      Travels with a Donkey in the Cévennes.
      London 1879: C. Kegan Paul. Online
      Eine zwölftägige Wanderung mit einem Esel auf alten Saumpfaden, 200 Meilen von Le Monastier nach Saint-Jean-du-Gard.
    • Yanick Turin, Bastien Piguet
      Du Muletier au Guide de Montagne
      Dokumentarfilm Schweiz 2016 über die Asociacion del arriero al guia de alta montaña.
    • Mazon, Albin
      Les muletiers du Vivarais, du Velay et du Gévaudan.
      Le Puy-en-Velay 1892: Impr. Prades-Freydier. (Reprint Nîmes 2005: C. Lacour)
  • Die(t)weg, Dei(t)weg, auch Dietfurt und ähnliches sind die Fernwege des Volkes (Folkweg, Leuteweg):
    `leutlane´ (afries., mnd.), ein öffentlicher Weg mit vorgeschriebener Breite 13):
    »non via vel strata, que dicitur deitwech, sed semita duntaxat peditum, que vulgo path vocatur« 14).
    »iter populo debetur« im Unterschied zu Heerstraße und via regia einerseits und zu Karrenweg anderseits, zahlreiche Beispielen am Oberrhein 15) belegen die weitflächige Verbreitung beidseits des Rheins, auch in Hessen 16), Belgien und Norddeutschland 17).
  • Veling, Alexander
    Altwegeforschung. Forschungsstand und Methoden.
    2014. aventinus varia Nr. 44 [28.03.2014] Online

Piste & Straße

Ein Treck ist dem niederdeutschen Wortursprung nach ein Weg, auf dem Mensch oder Zugtier etwas ziehen (trekken >Trekker): Schleife, Schlitten, Karre, Wagen, siehe auch luggage, während das englischen track `Fährte´ bedeutet.
Ein solch befahrbarer Weg durchs Gelände wird durch Gebrauch zur Piste, siehe auch Pistenmarkierung.
Zur Straße wird der Weg erst durch Herrichten, durch Plan, Arbeit, Handwerk, Technik, also durch eine gemeinschaftliche Anstrengung wie sie etwa im Römischen Reich organisiert wurden. Im germanischen Sprachraum war das neu, also wurde strata `Straße´ als lateinisches Lehnwort übernommen.

deutsch english français nederlands latina
Bahn piste baan via rupta
Weg way chemin weg via
Piste dirt/gravel road chemin de terre
Straße street route (peuvent) straat via strata
Route itinerary itinéraire

Querverbindungen

Die technische Struktur des Weges im weiteren Sinne

Der `Weg´ wird beschrieben durch:

Thematisch verwandt

Für alle Reisegenerationen waren Wege & Straßen nie Selbstzweck und niemals isoliert, da sie immer etwas verbanden. Insofern ist auch dieses Thema als Teil eines soziotechnischen Handlungssystems verbunden mit

Etymologie

`Weg´ in den germanischen Sprachen

`Weg´ und seine Ableitungen wurzeln im indogermanischen u̯ai, das ein zielgerichtetes Bewegen ausdrückt, dabei jedoch Kraft und Willen ausdrücklich betont, in den Begriffsfeldern:

  • jagen (Waidwerk), verfolgen, verlangen, streben, sehnen, wollen > Kampf, Aufbruch, Reisen
  • Nahrung suchen (weiden), genießen > Speise, Wegzehrung
  • eilig, schnell, kräftig > Fahrt
  • leiten, lenken, führen > Spur, Weg, Pfad

Unter allen 21 Nomina der Fortbewegung in den altgermanischen Sprachen sind nur *wega und *ganga in allen Einzelsprachen bezeugt. Darüber hinaus war es auch in drei weiteren indogermanischen Sprachfamilien fruchtbar 18), wurzelt also in deren Protosprache. Dabei führt das Weg-Wort mit 730 Belegstellen und wird zum Angelpunkt der Fortbewegung und der damit verbundenen Metaphern. Das urgermanische Fortbewegungsverb *wegan wurde bereits im Sinne von Unterwegs-sein genutzt, hat aber im heutigen Sprachgebrauch das gesamte Wortfeld durchdrungen:

  1. als Teil des Adverbs `Unterwegs-sein´;
  2. als Präfix `weg-´ (gehen, fahren, reisen, reiten …);
  3. im Objekt des Weges;
  4. in Bildungen wie Wegfindung, Wegzehrung.

Die Varianten des Wortes sind über die gesamte Zeit immun gegen Bedeutungswandel und lassen damit auf Wurzeln schließen, die bis in die gemeingermanische Zeit reichen 19).

Die ältesten Quellen zeigen im Isidor Vuegh, im Ottfried Weg, bei Ulphilas Wigs, im Angelsächsischen Waeg, im Isländishen Vegur, im Schwedischen Väg, im Englischen Way, im Latenischen Via, in den ältesten Zeiten Veha 20) und mhd. wec, gen. weges, mnd. wech, afries. wei, wi, anord. vegr (auch 'fahrt, reise, ausweg, verfahren, art und weise, richtung, seite, strecke') dän. vei 21).

`Weg´ in den indogermanischen Sprachfamilien

Die umfassendste sprachliche Untersuchung zu `Pfad, Weg, Straße´ 22) in allen indoeuropäischen Sprachfamilien (Dockalová 2011) ergab vereinfacht und verkürzt:

  • die meisten Begriffe leiten sich von Verben der Fortbewegung ab:
    gehen, senden, tragen, aufbrechen, durchdringen, suchen, führen und andere mehr;
  • an zweiter Stelle stehen Ableitungen von der Umformung des Untergrundes:
    getretene Erde, zerbrochene Felsen, gelichteter Wald usw.;
  • in geringerer Anzahl folgen Begriffe, die von Fuhrwerken und dem Rad abgeleitet sind;
  • in vergleichbarer Menge namengebend ist die Form des Untergrundes:
    Einschnitt, Rille, Rinne, Gleis;
  • Begriffe für das Überbrücken von Gewässern und Untiefen:
    Bäume, Stämme und Balken oder Deiche.
  • Eine einzige Bezeichnung für Pfad (ig. H1ei-tór) muss aus einer älteren Protosprache stammen, im Sinne von `Ende der Lebenszeit´, also vielleicht verbunden mit dem `Weg ins Jenseits´.
  • Die ergiebigsten namengebenden indogermanischen Wurzeln für `Pfad, Weg, Straße´ für alle Sprachfamilien sind *H1ei- `gehen´ (to go) und *sentu-/-o- `senden´ (to sent).
  • Die Wurzel *uegh Weg (way) `tragen´ (to carry) wird in vier Sprachfamilien fruchtbar.
  • Ableitungen zur Wurzel *pont-(eH)-s `den Pfad suchen´ (to search /the path) finden sich in fast allen Sprachfamilien.
  • Die vermutlichste älteste Wurzel bhrodho- `Furt´ (ford) lässt sich mit einiger Wahrscheinlichkeit auch mit ähnlichen Belegen in den afroasiatischen Sprachen verbinden; für *dhreg- `tragen´ (to drag) lässt sich das nur vorsichtig annehmen.
  • Baldinger, Kurt
    Die Bezeichnungen für 'Weg' im Galloromanischen.
    Serta Romanica: Festschrift für Gerhard Rohlfs zum 75. Geburtstag, edited by Rudolf Baehr, Kurt Wais, W. Theodor Elwert und Heinrich Lausberg, Berlin, Boston: Max Niemeyer Verlag, 2015, pp. 89-106. Online
  • Dockalová, Lenka, Václav Blazek
    On Indo-European Roads.
    Journal of Indo-European studies 39.3/4 (2011) 299.
    “Perhaps no other word in any language, living or dead, has, despite geographical and cultural circumstances, such a multifarious meaning in the sense ‘connection from one place to another’ as the word “way” or “road” does.”
    Eine umfassende semantische Untersuchung lexikalischer Quellen für die indoeuropäischen Bezeichnungen um “road” und verwandte Begriffe wie path/pathway/foothpath, sidewalk, way, trajectory/course, route, street, track, trail, ford, (foot)bridge. Diese wurzeln überwiegend in der Fortbewegung sowie in der Technik und in den Materialien des Transportes. Als älteste indoeuropäische Wurzeln werden *bhrodho- und *dhregh- identifiziert. Im Tschechischen werden als Bezeichnungen gefunden: cesta “road”, p±sina “pathway”, stezka “footpath”, chodník “sidewalk, dráha “trajectory, course”, trat’ “route, line”, silnice “road”, vozovka “road for cars” und ulice “street”.
  • Felecan, Nicolae
    Noţiunea drum în limba română (IV).
    Limba Română 171.9-10 (2009): 193-200.
    Ein auführliches Glossar synonymer Lehnworte zu rumänisch `drum´ (Straße) und deren Wurzeln im Deutschen, Englischen, Fanzösischen, Italienischen, Ungarischen usw.
  • Hamp, Eric
    A Rule of the Road.
    General Linguistics. 41.1 (2001) 147-158.
  • Hochuli, Emil
    Einige Bezeichnungen für den Begriff Strasse, Weg und Kreuzweg im Romanischen.
    Diss. Phil. I. Univ. Zürich. XIV, 172 S. Aarau (Druck) 1926: H.R. Sauerländer & Co.
  • Niederehe, Hans-Josef
    Strasse und Weg in der galloromanischen Toponomastik.
    Zugl.: Köln, Univ., Diss. 1967 203 S. Genève 1967: Droz.

Synonyme in anderen Sprachen: via, ὁδός, leið, wea

Das lateinische via

Das mit Weg u̯ai sprachverwandte lateinische vir `Mann´ (igs. u̯ī̆ro, `der Kräftige´) betont die urwüchsige Kraft und findet sich auch in Werwolf und dem nordischen vargr 23).

Die Metapher vom Lebensweg könnte bereits in diesen sprachlichen Wurzeln angelegt sein, denn da solch kreatürliche Kraft Ausdruck von Leben ist - vita: `jung, grün, lebendig´ - verbindet dies im Lateinischen: `virgo´ (Jungfrau), `vir´ (Mann), `viridere´ (grün), `virga´ (junge Weidenrute), `verga´ `Hirtenstab´ 24).

Das griechische ὁδός

Das griechische Wort für Weg, ὁδός hodós (`Hodometer´) wurzelt im idg. *sed- `gehen´, bildet jedoch mit der Vorsilbe μετα metá `nach, mit, zwischen, über´ das heute vertraut erscheinende Wort `Methode´ und deutet damit auf den `Weg zu einem Ziel hin´ als Art und Weise dieses Ziel zu erreichen. Insofern sind ὁδός und Weg bedeutungsgleich.

Das nordische leið

In den nordischen Sprachen findet sich der Rómavegr und der Wegur til Róms, aber auch Wege im Sinne von Routen wie vestri leið, eystri leið 25). Während hier `Weg´ vorwiegend die Landreise mit dem Ortsziel bezeichnet, verweist leið eher auf eine Schiffahrtsroute und die Angabe der Himmelsrichtung; erkennbar auch an der etymologischen Wurzel zu *leiÞan im Sinne von `gleiten´ 26). Himmelsrichtungen werden aber nicht am Kompass festgemacht, sondern an variablen Orientierungssystemen: Man segelt nordwärts, weil die Küste rechts zu sehen ist, auch wenn der Küstenverlauf nach Osten oder Süden abknickt 27): Im Namen nor-way ist der Landesname Norwegen angelegt - das Land, wo der nor-way wieder nach Süden führt.

leið öffnet ein Begriffsfeld um den Weg, aber auch um das Leiden, gemeinsam ist beiden die zielgerichtete Bewegung, das Vorankommen. Diese Bewegung im physischen ebenso wie im übertragenen Sinne führt auf ein Ziel hin, sie bringt den Menschen weiter, befördert und entwickelt ihn. Ausgelöst wird die Bewegung durch einen inneren Antrieb, den Druck der Drangsal, das drängende Bedürfnis zu etwas hin 28).

Das australische wea

Die tradional pathways der australischen Ureinwohnerwaren verbanden die physische Wegbeschreibung mit einer mindmap aus Geschichten, ihre Vorfahren und die Natur betreffend zur wea, bei uns bekannt geworden als »Traumzeit« 29)

Literatur

Übersichtsliteratur

  • Classen, Albrecht
    Roads, Streets, Bridges, and Travelers.
    in: Bd. 3 Albrecht Classen (Hg.), Berlin, München, Boston: De Gruyter, 2015, pp. 1511-1534. Online
  • Conover, Ted
    Die Wege der Menschen. Auf den Straßen, die unsere Welt verändern
    Malik München 2010, 352 S. 8 Bildtafeln, 6 Karten, Literaturverzeichnis
  • Doßmann, Axel
    Via Appia, Route Nationale, Autobahn
    Zeitschrift des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte. Rechtsgeschichte-Legal History 6 (2005) 161-180 Online
  • T. Earl
    Routes Through the Landscape. Comparative Approach.
    In: J. Snead, C. Erickson, A. Darling (Hg.): Landscapes of Movement. Trails, Paths, and Roads in Anthropological Perspective (Pennsylvania 2009) S. 253–309.
  • Heinzelmann, Josef
    Hodonyme galloromanischen Ursprungs in Toponymen des Mittelrheingebiets.
    In: Nouvelle revue d'onomastique, 54 (2012) 111-121. DOI Online
    calciata, caminus, carralis, cataractus, compendium, ferrata, linea, petrata, platea, rivulus/rigulus, zeil, portus, vosolvia
  • Hvattum, Mari, Janike Kampevold Larsen, Brita Brenna, Beate Elvebakk
    Routes, roads and landscapes.
    XV, 248 S., Farnham 2011: Ashgate. Inhalt u.a.:
    • Moving Through the Landscape: King of the road: describing Norwegian landscapes in the 18th century, Brita Brenna;
    • Flow: rivers, roads, routes and cartographies of leisure, Vittoria di Palma
    • 'To lead the curious to points of view': the 18th century design of Irish routes, roads and landscapes, Finola O'Kane
    • Travel, en route writing, and the problems of correspondence, Charles W.J. Withers
    • The Route as Icon and Occurrence: Redefining the American sublime, from open road to interstate, David E. Nye
    • Staging the driving experience: parkways in Germany and the United States, Thomas Zeller
    • Curating views: the Norwegian tourist route project, Janike Kampevold Larsen
    • Stop, rest and digest: feeding people into nature, Lars Frers
    • Roadside aesthetics: guidelines from the Norwegian public roads administration, Beate Elvebakk
    • Enfolding and gathering the landscape: a geography of England's M1 corridor, Peter Merriman
    • Landscapes on the road, Gernot Böhme
  • Lay, Maxwell G.
    Die Geschichte der Straße. Vom Trampelpfad zur Autobahn
    Frankfurt/M. 1994
  • P. A. Murrieta-Flores
    Traveling in a Prehistoric Landscape. Exploring the Influences that shaped Human Movement.
    In: B. Frischer, J. Webb Crawford, D. Koller (Hg.): Making History Interactive. Computer Applications and Quantitative Methods in Archaeology (CAA). Proceedings of the 37th International Conference, Williamsburg, Virginia, United States of America, March 22–26, 2009. British Archaeological Reports. International Series 2079 (London 2010) 258–276.
  • Albert C. Rose
    Public Roads of the Past.
    Washington : American Association of State Highway Officials 1952-53. Band 1: 3500 B.C. to 1800 A.D. Band 2: Historic American highways (2. erw. A. 1972)
  • Scharfe, Martin
    Zur Volkskultur der Straße. Ein Grundriß. S. 11-44 in: Klaus Beitl (Hg.): Probleme der Gegenwartsvolkskunde. (=Referate der österreichischen Volkskundetagung 1983). Wien 1985
  • Szabó, Thomas (Hg.)
    Die Welt der europäischen Straßen: von der Antike bis in die frühe Neuzeit.
    352 S. Wien 2009: Böhlau. Inhalt u.a.:
    • H.E. Herzig
      Die antiken Grundlagen des europäischen Straßensystems
    • R.-J. Lilie
      Straßen und Verkehrswesen in Byzanz
    • Pascual Martínez Sopena
      El Camino de Santiago, entre los caminos de la España medieval
    • Paul Hindle
      Sources for the English Medieval Road System
    • Céline Perol
      Les réseaux routiers de la France médiévale.
      Ambitions et limites d'un champ d'investigation historique
    • Thomas Szabó
      Die Itinerarforschung als Methode der Erschließung des mittelalterlichen Straßennetzes
    • Gian Maria Varanini
      Appunti sul sistema stradale nel Véneto tardomedievale
    • Vera Von Falkenhausen
      Straßen und Verkehr im byzantinischen Süditalien
    • Barry Raftery
      Archäologie der vor- und frühgeschichtüchen Bohlenwege Irlands
    • Inqolf Ericsson
      Straßen des Mittelalters im archäologischen Befund
    • Friedrich Wolfzettel
      Von Santiago nach Babiloine.
      Wegesymbolik und Struktursymbolik in dem altfranzösischen Liebesroman Floire et Blancheflor
    • Getrud Blaschitz
      Unterwegs in der mittelhochdeutschen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts.
      Das sprachliche und literarische Erscheinungsbild von Weg und Straße in der Heldenepik, im Frauendienst des Ulrich von Liechtenstein und im Helmbrecht von Wernher dem Gärtner
    • Helmut Hundsbichler
      Wahrnehmung von Wegen - Wege der Wahrnehmung.
      Straßen als Bildelemente im späten Mittelalter
    • Anna-Dorothee Von Den Brincken
      Unterwegs im Mittelalter - mit und ohne Karten?
    • Wolfgang Behringer
      Visualisierung von Straßenverkehrsnetzen in der frühen Neuzeit
    • Dietrich Denecke
      Mitteleuropäische Verkehrsachsen. Entstehung, Wandel und Verfall vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert
    • Frauke Gränitz
      Die Entwicklung des kursächsischen Straßenwesens im 17. und 18. Jahrhundert
    • Nicole K. Longen
      Bürgerliche Frondienste im Wegebau. Die Aufhebung städtischer Freiheiten in Kurtrier gegen Ende des 18. Jahrhunderts
    • Karl Heinrich Kaufhold
      Neue Verkehrswege im 19. und20. Jahrhundert. Wandel von Verkehrsbeziehungen. Dargestellt an einem Beispiel aus Niedersachsen
  • Schreiber, Hermann
    Sinfonie der Straße. Der Mensch und seine Wege von den Karawanenpfaden bis zum Super-Highway
    Econ Verlag Düsseldorf 1959, 423 S.
  • Schiedt, Hans-Ulrich; Schneider, Guy; Herzig, Heinz
    Historische Straßen- und Wegeforschung in der Schweiz.
    In: Schwinges, Rainer Christoph: Straßen- und Verkehrswesen im hohen und späten Mittelalter. Sigmaringen 2007: Thorbecke.
  • Weise; Alfred
    Vom Wildpfad zur Motorstraße. Streifzüge durch die Geschichte des Verkehrs
    Verkehrswissenschaftliche Lehrmittelgesellschaft Berlin 1933
  • C. Westerdahl
    From Land to Sea. From Sea to Land. On Transport Zones, Borders, and Human Space.
    In: J. Litwin (Hg.): Down the River to the Sea. Proceedings of the 8th ISBSA (Gdansk 2000) S.11–20.

Wegebau & Bauarten

  • Hayen, H.
    Bohlenweg. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Bd. 3: Bilrost - Brunichilde. Berlin/New York 1978, S. 175–183.
  • H. Hayen
    Bau und Funktion der hölzernen Moorwege. Einige Fakten und Folgerungen.
    In: H. Jankuhn/K. Düwel/W. Kimming/E. Ebel (Hg.): Untersuchungen zu Handel und Verkehr der vor- und frühgeschichtlichen Zeit in Mittel- und Nordeuropa. Band 5: Der Verkehr. Verkehrswege, Verkehrsmittel, Organisation. Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften Göttingen. Philologisch-Historische Klasse 3, Folge 180 (Göttingen 1989) 11–62.
  • Kühn, Günther
    Der gleislose Erdbau
    Berlin Springer 1956, 376 S., ISBN 978-3-642-49006-4
  • Minetti, A. E.
    Optimum Gradient of Mountain Paths.
    In: Journal of Applied Physiology 79.5(1995) 1698–1703. DOI
  • Minetti, A. E.; Ardigò, L. P.; Saibene, F.
    Mechanical Determinants of Gradient Walking Energetics in Man.
    In: The Journal of Physiology 472 (1993) 725–735.
  • Österreichischer Alpenverein; Deutscher Alpenverein
    Wegehandbuch des Alpenvereins.
    Silvia Schmid, (Red.) 204 S. München, Innsbruck 2016/2.A. Online
  • Literatur zu Geleisestraßen siehe dort

Wege in Vorzeit, Antike und Mittelalter

  • Bell, Martin
    Making One’s Way in the World: The Footprints and Trackways of Prehistoric People.
    320 S. Oxford 2020: Oxbow
  • John P. Bodel, Richard Talbert, Susan E. Alcock (Hg.)
    Highways, Byways, and Road Systems in the Premodern World.
    New York 2013: Wiley-Blackwell (Ancient World, 5)
  • D. Denecke
    Methoden und Ergebnisse der historisch-geographischen und archäologischen Untersuchung und Rekonstruktion mittelalterlicher Verkehrswege.
    in: H. Jankuhn / R. Wenskus (Hrsg.), Geschichtswissenschaft und Archäologie (1979) 433ff.
  • Ehlers, Caspar
    Straßensysteme der Vorgeschichte und des früheren Mittelalters.
    Zeitschrift Für Weltgeschichte. 18.2 (2017) 27-42.
  • Fischer, Thomas; Horn, Heinz Günter (Hg.)
    Straßen von der Frühgeschichte bis in die Moderne. Verkehrswege - Kulturträger - Lebensraum.
    Akten des Interdisziplinären Kolloquiums Köln, Februar 2011. Lehr- und Forschungszentrum für die antiken Kulturen des Mittelmeerraumes. Wiesbaden 2013: Reichert.
  • Hengst, K.
    Sprache als Konserve von Zeichen für Verkehrswege im Mittelalter in Thüringen.
    In: Flurnamen-Report 3 (2012) 2–5.
  • Kissel, Theodor
    Wider die Natur. Straßen erobern die Landschaft.
    In: Harald Koschik (Hg.)
    „Alle Wege führen nach Rom …“. Internationales Römerstraßenkolloqium Bonn [vom 25. bis 27. Juni 2003]. Pulheim-Brauweiler 2004: Rhein-Eifel-Mosel-Verl. (Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland, 16), S. 249–264.
  • Dorsey, D.A.
    The Roads and Highways of Ancient Israel.
    Baltimore / London 1991
  • Haldon, John
    Roads and Communications in the Byzantine Empire. Wagons, Horses, and Supplies.
    In: John H. Pryor (Hg.)
    Logistics of Warfare in the Age of the Crusades. Proceedings of a Workshop Held at the Centre for Medieval Studies, University of Sydney, 30 September to 4 October 2002. Aldershot 2006: Ashgate, S. 131–158.
  • Zwickel, W.
    Straßen in alttestamentlicher Zeit.
    WUB 57 (2010), 72-75

Straßen im Römischen Reich

  • Bekker-Nielsen, Tønnes
    New Approaches to the Study of Roman Roads.
    Report to the 19th International Congress of Historical Sciences Oslo, August 2000. In: Vejhistorie 1 (2000) 5–14.
  • Bödőcs, András
    Neue Angaben zur Forschung römischer Landstrassen in Pannonien
    In: Archaeologiai Értesitö 131.1 (2006) 75–88. DOI: 10.1556/ArchErt.131.2006.1.4.
  • Bosio, Luciano
    Le strade romane della Venetia e dell'Histria. 2. A. Padova 1997: Esedra Ed. (Il mito e la storia, 4).
  • Chevallier, Raymond
    Les voies romaines. Paris 1972: Colin.
  • Davies, Hugh
    Designing Roman Roads. In: Britannia 29 (1998) 1–16.
  • Esch, Arnold
    Römische Straßen in ihrer Landschaft.
    Das Nachleben antiker Straßen um Rom. Mit Hinweisen zur Begehung im Gelände.
    Mainz am Rhein 1997: Philipp von Zabern
  • Grewe, Klaus
    Alle Wege führen nach Rom. Römerstraßen im Rheinland und anderswo.
    In: Harald Koschik (Hg.)
    „Alle Wege führen nach Rom …“. Internationales Römerstraßenkolloqium Bonn [vom 25. bis 27. Juni 2003]. Pulheim-Brauweiler 2004: Rhein-Eifel-Mosel-Verl. (Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland, 16), S. 9–42.
  • Heinz, Werner Helmut
    Reisewege der Antike. Unterwegs im Römischen Reich. Stuttgart 2003: Theiss.
  • H. E. Herzig
    Zur Problematik der Erforschung römischer Straßen.
    in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte 33 (1983) 70ff.
  • Kissel, Theodor
    Road-Building as a Munus Publicum.
    In: Paul Erdkamp (Hg.)
    The Roman army and the economy. Amsterdam 2002: Gieben, S. 127–160.
  • Klee, Margot
    Lebensadern des Imperiums. Strassen im Römischen Reich. Stuttgart 2010: Theiss.
  • Kolb, Anne
    Via ducta – Roman Road Building. An Introduction to Its Significance, the Sources and the State of Research.
    In: Anne Kolb (Hg.)
    Roman Roads. New Evidence - New Perspectives. Berlin, Boston 2019: De Gruyter, S. 3–21.
  • Laurence, Ray
    Land Transport in Roman Italy. Costs, Practice and the Economy. In: Helen Parkins und Christopher Smith (Hg.)
    Trade, Traders and the Ancient City. Conference held at the University of St Andrews. London 1998: Routledge, S. 125–144.
  • Laurence, Ray
    The Roads of Roman Italy. Mobility and Cultural Change.
    London 1999: Routledge.
  • Mrozewicz, Leszek
    Via et Imperium. Strassenbau und Herrschaft in der römischen Welt.
    In: Regula Frei-Stolba 2004 S. 234–360.
  • Pekáry, Thomas
    Untersuchungen zu den römischen Reichsstraßen.
    Bonn 1969: Habelt.
  • Rathmann, Michael
    Viae publicae in den Provinzen des Imperium Romanum. Probleme einer rechtlichen Definition.
    In: Eckart Olshausen, Holger Sonnabend (Hg.)
    Zu Wasser und zu Land - Verkehrswege in der antiken Welt. Stuttgarter Kolloquium zur Historischen Geographie des Altertums. Stuttgart 2002: Steiner (Geographica historica, 17), S. 410–418.
  • Rathmann, Michael
    Untersuchungen zu den Reichsstraßen in den westlichen Provinzen des Imperium Romanum.
    Bonn, Univ., Diss., 1998/99. Mainz 2003: Philipp von Zabern (Beihefte der Bonner Jahrbücher, 55).
  • Rathmann, Michael
    Städte und Verwaltung der Reichstraßen.
    In: Regula Frei-Stolba 2004
  • Regula Frei-Stolba (Hg.), Heinz Herzig (Mitarbeit)
    Siedlung und Verkehr im Römischen Reich. Römerstraßen zwischen Herrschaftssicherung und Landschaftsprägung.
    Akten des Kolloquiums zu Ehren von Prof. H. E. Herzig vom 28. und 29. Juni 2001 in Bern. Bern 2004: Lang, S. 163–226.
  • Schwarz, Rosemarie (2002)
    Abenteuer Römerstraßen - von Salzburg bis zur Adria.
    Eching: Reprodruck Schwarz (Abenteuer Römerstraßen).
  • Sonnabend, Holger (2004)
    Römerstraßen als Element von Herrschaft und infrastruktureller Erschließung eroberter Räume.
    In: Harald Koschik (Hg.)
    „Alle Wege führen nach Rom …“. Internationales Römerstraßenkolloqium Bonn [vom 25. bis 27. Juni 2003]. Pulheim-Brauweiler: Rhein-Eifel-Mosel-Verl. (Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland, 16), S. 243–248.
  • Speidel, Michael (2004)
    Heer und Strasse. Militares viae.
    In: Regula Frei-Stolba 2004 S. 331–344.
  • Staccioli, Romolo Augusto (2003)
    Roads of the Romans.
    Los Angeles: The J. Paul Getty Museum.
  • Stern, Joseph (1994)
    Wo Römerräder rollten. Überlegungen zum Verlauf römischer Straßen.
    (Sonderschriften des Österreichischen Archäologischen Institutes, 24). 126 S. Wien : A. Hartleben - W. Rob, 1994.
  • Talbert, Richard (2012)
    Roads not Featured. A Roman Failure to Communicate?
    In: John P. Bodel, Richard Talbert und Susan E. Alcock (Hg.)
    Highways, Byways, and Road Systems in the Pre-modern World. New York: Wiley-Blackwell (Ancient World, 5), S. 236–254.
  • Talbert, Richard (2019)
    Roads in the Roman World. Strategy for the Way Forward.
    In: Anne Kolb (Hg.)
    Roman Roads. New Evidence - New Perspectives. Berlin, Boston: De Gruyter, S. 22–34.

Wege in Regionen und Ländern

siehe auch → Literatur zu transalpinem Verkehr und Alpenpässen

  • Andrikopoulou, Jeanne-Nora; Jenter, Susanne
    Straßen und Verkehr in der Germania Inferior.
    In: Christoph Eger (Hg.)
    Warenwege - Warenflüsse. Handel, Logistik und Transport am römischen Niederrhein. Begleitband zur Sonderausstellung „Warenwege - Warenflüsse„ - LVR-RömerMuseum Xanten. Mainz 2018: Nünnerich-Asmus (Xantener Berichte, Band 32), S. 201–210.
  • Conte, Francis, Laure Troubetzkoy
    Routes et chemins slaves.
    Tagungsband: Kolloquium Pais Mai 2003. XVII, 408 S. Cahiers Slaves 10 (2008). Inhalt u.a.:
    • Civ'jan Tat'jana, Azam Olivier
      Le chemin fatal de Kolobok. Online
    • Berezovič Elena, Stépanoff Charles
      La dénomination des chemins dans la toponymie de la Russie du Nord et les représentations populaires du monde. Online
    • Ščepanskaja Tat'jana Borisovna, Pernette Cédric
      L'ethnographe de terrain.
      Le déplacement comme contexte de la connaissance ethnographique. Online
    • Viellard Stéphane
      «A beau mentir qui vient de loin»
      Catherine II et l'écriture du voyage en Crimée. Online
    • Goubina Maya
      La route dans les notes de voyage des Français et des Russes au début du XIXe siècle
      Aspect du paysage ou illustration du «chemin» de la pensée? Online
    • Platov Ilya
      1876, les routes de la croisade slave. Online
    • Breuillard Jean
      Le voyage philosophique de Nikolaj Karamzin. Online
    • de Proyart Jacqueline
      Le personnage en chemin dans l'œuvre d'Anton Čehov (partie I). Online
    • Niqueux Michel
      Quêtes utopiques, chemins allégoriques
      Le genre de l'itinéraire spirituel en Russie et ses transformations (XIIe-XXe siècle). Online
    • Lanne Jean-Claude
      Le «Putestan» futurien: tentative d'hodographie. Online
    • Skonečnaja Ol'ga, Jurgenson Luba
      Carnets de voyage et manie de la persécution
      Les Carnets d'un toqué d' Andrej Belyj. Online
    • Delacroix Marie
      Deux itinéraires de Mandelštam au début des années 1930.
      Exil et renaissance poétique. Online
    • Troubetzkoy Laure
      Route américaine et voie soviétique: une convergence éphémère. Online
    • Balina Marina, Gréciet Françoise
      La fin du protocole: La transformation des récits de voyage dans la littérature russe des années 1960-1980. Online
    • Ivanova Natalja
      Victime de la géographie
      L'écrivain russe découvre et referme le monde. Online
    • Čongarova Irina, Mélat Olga
      Par les routes et les chemins avec Jordan Radičkov. Online
    • Brumfield William Craft
      The Architectural Heritage of Solikamsk and the Northern Districts of Perm Province. Online
  • Doris Ebner (Hg.)
    Römische Vici und Verkehrsinfrastruktur in Raetien und Noricum.
    Colloquium Bedaium Seebruck, 26.-28. März 2015. München: Volk Verl. (Inhalte - Projekte - Dokumentationen, 15), S. 130–137.
  • Landau, Georg
    Beiträge zur Geschichte der alten Heer- und Handelsstraßen in Deutschland.
    Eingeleitet und durch eine Übersichtskarte erläutert von Willi Görich (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde, Heft 1), Kassel / Basel 1958
  • Lozovan, Eugène
    Les „Routes“ de la Romania orientale.
    In: Revue Internationale d'Onomastique, 9.3 (1957) 213-226. Online
  • Pohl, Henrik
    Eine römerzeitliche Fernstraße mit angrenzendem Grabbezirk in Kärnten.
    Die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen Kühnsdorf 2010 und 2011.
    In: Ute Lohner-Urban, Peter Scherrer (Hg.):
    Der obere Donauraum 50 v. bis 50 n. Chr. Berlin 2015: Frank & Timme (Region im Umbruch, 10), S. 265–280.
  • Wirbelauer, Eckhard (2019)
    Verkehrswege im Oberrheintal zu Lande und zu Wasser.
    In: Gertrud Kuhnle, Eckhard Wirbelauer, Martine Keller (Hg.)
    Am anderen Flussufer. Die Spätantike beiderseits des südlichen Oberrheins (=Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg), S. 158–169.

Der Weg als Metapher

  • Courbières, Caroline
    La route, milieu mythique
    Communication & langages 195 (2018/1) 23-26. Online
  • Dagognet, François
    Route, anti-route et méta-route
    Les Cahiers de médiologie 2 (1996) 19-28.
  • Debray, Régis
    Rhapsodie pour la route
    Les Cahiers de médiologie 2 (1996) 5-17.
  • Mumprecht, Vroni
    Weg.
    In: Thesaurus Proverbiorum Medii Aevi 12 (2001)
    S. 397–417, die unerforschlichen und unbekannten Wege S. 406–410.
  • Friedrich, U.
    Erzähltes Leben. Zur Metaphorik und Diagrammatik des Weges.
    Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 44 (2014) 51–76 DOI
  • Heide Inetveen
    Lebens-Wege. Von Wegen, Dörfern und Landschaften – einst und heute.
    Vortrag auf der ANL-Fachtagung „Inwertsetzung der Kulturlandschaft – Pilgerwege und Kultorte“ (9.-11.07.2004) in Niederalteich (Leitung: Dr. Josef Heringer); = Berichte der ANL Zeitschrift für Naturschutz, Pflege der Kulturlandschaft und Nachhaltige Entwicklung Heft 29 (2005) 9-20
  • Kufeld, Klaus
    Ars viatica als utopisches Paradigma: Sinn, Erkenntnis, Glück
    In: Die Reise als Utopie. Leiden, 2010: Brill doi: https://doi.org/10.30965/9783846749371_007
  • Schimmel, Annemarie
    Das Thema des Weges und der Reise im Islam.
    Opladen Westdt. Verl. 1994 Literaturverz. S. 25-27
  • Straub J., Seitz H.
    Metaphernanalyse in der kulturpsychologischen Biographieforschung
    Theoretische Überlegungen und empirische Analysen am Beispiel des „Zusammenschlusses“ von Staaten.
    In: Bohnsack R., Marotzki W. (Hg.) Biographieforschung und Kulturanalyse. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1998. Online
  • Paul Michel (Hg.)
    Symbolik von Weg und Reise
    Wien Lang 1992, darin:
    • Zum Bild des Weges in der Literatur des antiken Griechenland
      THOMAS FLEISCHHAUER
    • Gott und Mensch auf dem Weg.
      Einige Hinweise zur hebräischen Bibel, ausgehend von Jes. 55,9
      FELIX MATHYS
    • Zum Motiv des Weges im Buddhismus
      KARL H. HENKING
    • Aufstieg und Abstieg.
      Zur Metapher des Weges bei Rudolf von Biberach, Meister Eckhart und Johannes Tauler
      NIKLAUS LARGIER
    • Die Wegmetapher in den Autobiographien von Johannes Butzbach und Ignatius von Loyola
      ANDREAS BERIGER
    • Unterwegs nach Jerusalem: Die Pilgerfahrt als Denkabenteuer
      URSULA GANZ-BLÄTTLER
    • John Bunyan, »Die Pilgerreise nach dem Berge Zion«
      MARIA HUTTER
    • Weg und Wandlung
      Ethnologische Feldforschung zur Spiritualität heutiger Jakobs-Pilger und Pilgerinnen

      BARBARA HAAB
    • Das Eigene und das Andere.
      Strategien der Fremddarstellung in Reiseberichten

      STEFAN DEEG
    • Ahasver. Studien zur Sage über den Ewigen Juden
      GÜNTHER KAPFHAMMER
    • Das Bild der Brücke in Märchen und Sagen
      KATA LINHORN
    • Sightseeing, Shopping, Souvenirs und Spezialitäten.
      Symbole und Symbolkonsum in massentouristischer Sicht

      UELI GYR
    • The Way Inward; or, Swifts Knife
      ALLEN REDDICK
    • „Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg“: Zum Motiv des Weges bei Franz Kafka
      BERNARD FASSBIND
    • Weg und Fahrt im Traum
      PETER SEIDMANN
    • Way Symbolism in Personal Life
      Illustrated and explained from a Taoist perspective
      RENS J. P. VAN LO ON
    • Weg — Richtung — Gericht
      HERMANN LEVIN GOLDSCHMIDT
  • Westerkamp, Dirk
    Weg.
    In: Ralf Konersmann (Hg.): Wörterbuch der philosophischen Metaphern. Darmstadt 2008, S. 518–545
  • Zehnder, Markus Philipp
    Wegmetaphorik im Alten Testament.
    Eine semantische Untersuchung der alttestamentlichen und altorientalischen Weg-Lexeme mit besonderer Berücksichtigung ihrer metaphorischen Verwendung. Zugl. Diss. Univ. Basel 1997. Berlin / New York 1999.
1)
Woher stammt die Redewendung »Wo ein Wille ist, (da) ist auch ein Weg«?
Der Sprachdienst 6/2017
Jennifer Speake
The Oxford Dictionary of Proverbs
5. Aufl., Oxford: Oxford University Press, 2008, S. 346
Sandreczki, C
Reise nach Mosul und durch Kurdistan nach Urumia
unternommen im Auftrage der Church Missionary Society in London 1850
In brieflichen Mittheilungen aus dem Tagebuche. Steinkopf, 1857, Zweiter Teil S. 45, Fussnote
2)
Wege in Siedlungen werden meist anders bezeichnet als Wege außerhalb.
3)
der Weg als Metapher
4)
Winfried Breidbach
Reise - Fahrt - Gang.
Nomina der Fortbewegung in den altgermanischen Sprachen.

Peter Lang 1994 Diss. Köln S. 159, Fußnoten 499, 500
5)
Otfrieds Evangelienbuch 1,5,5-6
6)
Glauch, Sonja, Köbele, Susanne, Störmer-Caysa, Uta
Projektion - Reflexion - Ferne
Berlin, Boston: De Gruyter, 2011. Online
7)
Wolfgang Golther: Handbuch der germanischen Mythologie. Leipzig 1895, S. 471
8)
Trinius, August
Der Rennstieg: Eine Wanderung von der Werra bis zur Saale.
Minden i.W. 1899: Bruns
9)
als Familienname Rönspieß, Rönspet nahezu ausschließlich im Raum Zippnow (Sypniewo), an einer im Grenzwald gelegenen Furt.
10)
Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer
11)
goth. rinno, ahd. rinna
12)
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bd. 14, Sp. 1908, Z. 14: »Lehnwort aus mittellat. salma, sauma, einer entstellung aus sagma, griech. σάγμα 'packsattel', zu σάττειν 'packen'«
13)
Deutsches Rechtswörterbuch Online
14)
Deutsches Rechtswörterbuch Online
15)
Mone, Franz Joseph
Urgeschichte des badischen Landes bis zu Ende des siebenten Jahrhunderts.
Band 2. Karlsruhe 1845: Macklot S. 31-33; unverstanden verballhornt zu Dieb in Diebstig, Diebawinkel, diepweg
16)
Ramge, Hans, Jörg Riecke, Herbert Schmidt, Gerd Richter, Jasmin S. Rühl, Gerda Weigel-Greilich. 2002. Südhessisches Flurnamenbuch. Darmstadt: Hessische Historische Kommission. S. 291, 293
17)
Burgard, Friedhelm: Auf den Römerstraßen ins Mittelalter Beiträge zur Verkehrsgeschichte zwischen Maas und Rhein von der Spätantike bis ins 19. Jahrhundert. Mainz von Zabern 1997, S. 157-159; ausführlich Ehrismann, Otfrid Reinald: Volk: Eine Wortgeschichte. Vom Ende des 8. Jahrhunderts bis zum Barock. Diss. Univ. Gießen: Chemoprint 1970
18)
in den baltischen, italischen und tocharischen Sprachen, s. Doçkalová 2011:331
19)
Winfried Breidbach: Reise - Fahrt - Gang. Nomina der Fortbewegung in den altgermanischen Sprachen. Peter Lang 1994 Diss. Köln
20)
„Wẽg“, Grammatisch-Kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart (Ausgabe letzter Hand, Leipzig 1793–1801), digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/21, <https://www.woerterbuchnetz.de/Adelung?lemid=W01120>, abgerufen am 23.05.2021
21)
„weg, m.“, Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/21, <https://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemid=W10890>, abgerufen am 23.05.2021; zu vegr s. Fritzner 3, 891
22)
zu den Wortfeldern um road, path/pathway/foothpath, sidewalk, way, trajectory/course, route, street, track, trail, ford, (foot)bridge
23)
N. L. Westergaard
Über die Verwandtschaft zwischen dem Sanskrit und Isländischen
Zeitschrift für die Wissenschaft der Sprache. G. Reimer, Berlin 1846
S. 124 und 137-139 über die sprachlichen Verbindungen zwischen Vargr (aisl.), Vrika (sk.) `Wolf´ zu ver (isl.), vira (sk.) `Mann´.
24)
sehr ausführlich diskutiert https://latin.stackexchange.com/questions/5455/are-vir-and-virgo-etymologically-relatedhier;
Romain Garnier
Sur l’étymologie du latin virgō « vierge «
Studia Etymologica Cracoviensia 19.2 (2014) 59-70
25)
Leiðarvisir einem Itinerar von Nikúlas Bergsson um 1155
26)
Breidbach, S. 260
27)
Simonsen, Povl
Ottar fra Hålogaland Ottar 14 (1957) 3, Anmerkung 11, S. 10 f.
Ottar, Populære småskrifter fra Tromsø Museum. Lofotpostens trykkeri
28)
Das Leiden: Der Weg, das Befördernde, das Entwickelnde, in:
Kühnhold, Christa
Der Begriff des Sprunges und der Weg des Sprachdenkens
eine Einführung in Kierkegaard
Berlin 1975: Walter de Gruyter
S. 112-115, dort auch ein anschauliches Begriffsfeld
29)
Spooner, P. G., M. Firman, Yalmambirra
Origins of Travelling Stock Routes. 1. Connections to Indigenous traditional pathways. The Rangeland Journal. 32.3 (2010) 329-339
wiki/weg.txt · Zuletzt geändert: 2022/09/21 05:27 von norbert

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